Trage dir Sorge - und anderen Flussgeniessern auch!


1. Nie alleine

Egal was passiert, ob du dich im Seil verfängst, im falschen Moment einen Krampf kriegst - deine Freunde können dir helfen, dich loschschneiden, oder Hilfe holen.

Zudem macht es mit Freunden mehr Spass.


2. Kenne Deinen Spot

Wie hoch ist nochmal diese Brücke?
Wie tief ist das Wasser?
Wo sind mögliche Ausstiegsstellen?
Hat es oberhalb der Einstiegsstelle eine Schleuse?
Ist ein Gewitter im Anzug?

Alle diese Fragen solltest du beantworten können bevor du Bungeesurfen gehst.


3. Messer An Board

Eine der grössten Gefahren für Flussurfer ist, sich im Seil zu verfangen, und zu ertrinken. Deswegen sollte an Land immer jemand mit einem Messer sein, um das Seil im Notfall zu kappen. 
Optimalerweise sind ein Messer und ein Gurtenschneider dabei, der Gurtenschneider erlaubt das Durchtrennendes Befestigungsgurtes innert Sekundenbruchteilen. Das Messer dient als Backup. 


4. Keine Schlaufen

Besser als das Seil zu kappen ist, sich gar nicht erst zu verfangen. Deswegen solltest du beim Surfen darauf achten, dass du nie über das Seil fährst (denn dies könnte Schlaufen bilden). So minimierst du die Gefahr. 


5. platz haben

Vermeide das Surfen, wenn dein Fluss von vielen Anderen Flussgeniessern genutzt wird. Surfe in Juli und August nur zu Randzeiten, wenn lediglich wenige andere Personen an deinem Spot vorbeiziehen. 


6. Ein seil reicht

Befestige nie mehr als ein Seil am selben Spot. Ist dein Spot besetzt, so such dir einen anderen oder schliess dich der bereits surfenden Gruppe an. Befestigt man mehrere Seile, steigert dies die Chance sich zu verheddern massiv. 


7. Nicht bei Hochwasser

Hochwasser bringt nicht nur eine gefährlich Starke Strömung - ein hoher Wasserstand bringt Schwemmholz und andere Objekte. Diese sind für dich und dein Surfbrett gefährlich. 


8. Rettungs-schwimmerkurs absolvieren

Falls du oft Bungeesurfen gehst, empfehlen wir dir, einen Rettungsschwimmerkurs zu absolvieren. So kannst du anderen helfen, falls es zu einer Kritischen Situation am Fluss kommt. 

Die Kurse werden von der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft SLRG angeboten. Du kannst dich HIER Informieren und Anmelden. 


Weist das Seil unterschiedlich dicke Stellen auf, ist es ausgefranst oder verliert es Spürbar an Kraft, so ist dies ein Anzeichen dafür, dass es bei starker Belastung Reissen könnte. 

Surfe nur mit einwandfreiem Equipment. 

9. Equippment Kontrollieren


Mach dich bemerkbar. Durch zurufen, oder Signalisieren solltest du andere Wassersportler auf dich aufmerksam machen. 
Wird eine Situation gefährlich, so gilt: Nachgeben und Vortritt gewähren. 

10. Kommunizieren und Nachgeben